Arzthaftungsrecht
Wird Ihnen ein Behandlungsfehler vorgeworfen, übernehme ich die außergerichtliche und gerichtliche Anspruchsabwehr – mit Fokus auf Ärzte, Krankenhausträger und Therapeuten.
Ihr Rechtsgebiet im Überblick
Arzthaftungsrecht für Ärzte, Kliniken und Therapeuten
Ärzte und Krankenhausträger haften bei Verstößen gegen den medizinischen Standard und bei Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit Behandlung, Diagnose und Patientenaufklärung. Werden Sie aus einer vermeintlich fehlerhaften Behandlung in Anspruch genommen, übernehme ich für Sie die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung.
Die Abwehr von Haftungsansprüchen im Medizinrecht ist meine Kernkompetenz. Ich setze mich für die Abwehr unberechtigter Ansprüche ein, identifiziere Haftungsrisiken frühzeitig und finde konstruktive Lösungen.
Verteidigung im Haftungsfall
An Ihrer Seite im Ernstfall
- Abwehr von Forderungen
- Außergerichtliche Verhandlung
- Gerichtliche Anspruchsabwehr
- Verteidigung bei Behandlungsfehlervorwürfen
- Verhandlung von Entschädigungsvergleichen
- Medizinrechtliches Strafrecht
Analyse und Prävention
Risiken erkennen, bevor sie entstehen
- Forensische Prüfung der Behandlung
- Rechtliche Risikoanalyse
- Schadensberechnung
- Prüfung von Behandlungs- und Befunderhebungsfehlern
- Reputationsmanagement
- Arztstrafrecht
Anspruchsabwehr und Klageverfahren
Strukturierte Verteidigung gegen Haftungsvorwürfe
Die Abwehr von Ansprüchen im Arzthaftungsrecht erfordert eine strukturierte rechtliche und medizinische Aufarbeitung des Sachverhalts. Ich analysiere für Sie die Behandlungsdokumentation, prüfe die Einhaltung des zum Behandlungszeitpunkt geltenden medizinischen Standards und arbeite heraus, ob ein haftungsrechtlich relevanter Behandlungsfehler oder ein Kausalzusammenhang zwischen Behandlung und geltend gemachtem Schaden tatsächlich vorliegt.
Ein Arzthaftungsprozess ist ein zivilgerichtliches Verfahren, in dem Patienten Schadensersatz oder Schmerzensgeld wegen eines behaupteten Behandlungsfehlers geltend machen. Im Prozess vertrete ich Ihre Interessen vor dem Landgericht bei Fragen der Beweislast, eines möglichen groben Behandlungsfehlers und der Kausalität zwischen Behandlung und Schaden.
Entschädigung und Prävention
Verhandeln, wo möglich – verteidigen, wo nötig
Die Verhandlung von Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüchen erfolgt regelmäßig außergerichtlich über die Haftpflichtversicherung des behandelnden Arztes oder der Klinik. Ich begleite Sie durch die rechtliche Bewertung des Sachverhalts, die Aufbereitung der medizinischen Unterlagen sowie die Analyse eingeholter Gutachten und führe die Verhandlungen über Haftung, Anspruchshöhe und einzelne Schadenspositionen.
Die Minimierung haftungsrechtlicher Risiken im ärztlichen Alltag beginnt mit klaren Strukturen: Ich berate Sie bei der rechtssicheren Gestaltung Ihrer Dokumentationspraxis, überprüfe Aufklärungsbögen und Einwilligungsformulare und unterstütze bei transparenten Delegations- und Organisationsabläufen.
Häufige Fragen
Good to know
Was soll ich tun, wenn mir ein Patient eine fehlerhafte Behandlung vorwirft?
In Arzthaftungsfällen liegt die Beweislast regelmäßig beim Patienten: Er muss nachweisen, dass die Behandlung vom medizinischen Standard abwich und der Schaden hierauf zurückzuführen ist. Ich unterstütze Sie bei der rechtlichen Einordnung Ihrer Dokumentation, berate zum Umgang mit Gedächtnisprotokollen und sorge dafür, dass keine ungewollten Schuldanerkenntnisse abgegeben werden. Zudem koordiniere ich die Kommunikation mit Ihrer Berufshaftpflichtversicherung sowie mit Patienten, deren anwaltlicher Vertretung oder Krankenkassen.
Wie läuft ein Gerichtsprozess im Arzthaftungsrecht ab?
Ein Arzthaftungsprozess beginnt meist außergerichtlich mit einem Anspruchsschreiben des Patienten, das umgehend an die Berufshaftpflichtversicherung weitergeleitet werden sollte. Häufig wird zunächst ein Schlichtungsverfahren bei der Ärztekammer versucht, bevor es gegebenenfalls zur Klage vor dem Landgericht kommt. Zentrales Element ist die Beweisaufnahme durch einen medizinischen Sachverständigen; in erster Instanz dauert ein solcher Prozess meist ein bis zwei Jahre.
Welche Kosten kommen zur Verteidigung auf mich zu?
Seit dem 1. Januar 2026 sind für Streitigkeiten aus Heilbehandlungen ausschließlich die Landgerichte zuständig, wodurch Gerichts- und Anwaltskosten steigen können. Verliert ein Arzt den Prozess, trägt er in der Regel sämtliche Kosten – darunter Gerichtsgebühren, eigene und gegnerische Anwaltskosten sowie teure Sachverständigengutachten. Ärzte sollten daher umgehend ihre Berufshaftpflichtversicherung informieren und eine vollständige, unveränderte Dokumentation sicherstellen.
Wie kann ein Anwalt für Medizinrecht helfen?
Sie profitieren von einer qualitativ hochwertigen Beratung, die Ihnen rechtliche Sicherheit gewährleistet. Ich setze mich für Sie ein bei der Abwehr von Forderungen, dem Führen von Vergleichsverhandlungen, der Verteidigung vor Gericht im Arzthaftungsprozess sowie bei der außergerichtlichen Sachverhaltsanalyse und Strukturanalyse von Haftungsrisiken.